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Am Freitag, dem 28. April 2017 gibt sich die Sonne zwar kein Stelldichein, aber sie ist in den Herzen.
Als der Bus aus Aachen vor dem Ibis-Hotel ankommt, „spuckt“ er 51 strahlend Passagiere aus.
Ihren Gesichtern sieht man an, dass sie glücklich sind, wieder in Reims zu sein.
Fünf von uns überbringen die Grüße vom Bridge-Club Champfleury: Herzlich willkommen in Reims.
Liane übersetzt die Erläuterungen von Jean-Claude Dazy.
Nach dem Bezug der Zimmer (oh! „biscuits roses“) geht es Richtung Fremdenverkehrsbüro,
um Stadtpläne und Informationen über den kommenden Tag zu erhalten.
Ute gesellt sich hier zu uns. Wir schauen uns in der Innenstadt um.
Es regnet in Strömen und wir machen Halt bei „Chez Louise“,

Chez Louise
einem gemütlichen Teesalon.
Dort bestellen wir Crêpes und Getränke und besprechen das Programm der folgenden 2 Tage.
Ein Moment der guten Laune, wobei jeder servierte Teller von allen mit aaaahs und oooohs kommentiert wird.
Die Anwesenheit von Ute erleichtert die Kommunikation.

Am Samstagmorgen ist es zwar nicht warm, aber die Sonne scheint. Wir machen im Bus eine Stadtrundfahrt:
Beschreibungen in deutsch nur mittels richtig platzierten Kopfhören (ja, so geht es besser...).
Wir hören die Erläuterungen über den „Place Royale“, den Platz des Forums, die Kryptoportik, das Haus „l’hôtel
Le Vergeur“, das Champagnerhaus Jacquart,


cellier
die Markthalle, das Kongresszentrum, die Basilika Saint Rémi, die Anhöhe
Saint Nicaise, das Viertel „chemin vert“, das Automobilmuseum, die Bibliothek Carnégie und die Kathedrale Notre Dame.
Es folgt die geführte Besichtigung der erwähnten Kathedrale oder ein Bummel über den Markt (aber ja,
einige haben die Besichtigung abgekürzt, sie bevorzugen einen Spaziergang Richtung Markthalle).
halls

Während die einen in Reims spazieren gingen, waren andere mit der Vorbereitung beschäftigt.
Ein großes Danke von allen an die eingespielte, schlagkräftige Mannschaft, die zwei Tage lang vorbereitet, geschmückt, aufgebaut und aufgeräumt hat, damit das Wochenende ein Erfolg wird. Effizient, hilfsbereit, geduldig und
lächelnd: Der Preis, den der Club am nächsten Tag gewonnen hat, steht diesem Team zu.

Am Samstag viertel nach zwei kommt der aachener Bus am Maison du Bridge an.
maison bridge
Es ist die Gelegenheit,
die Räume des regionalen Bridgeverbandes (Comité de Champagne) kennen zu lernen; der Kaffee und die kleinen
Kuchen werden vor dem Paarturnier gewürdigt. Liane fungierte als Übersetzer (« l’interpître »*),
damit alle die für den Nachmittag notwendigen Informationen erhalten. Die berühmten Aachener Printen,
ein Schachtel als Geschenk an jeden französischen Mitspieler, stehen auf den Tischen.

printen

Der Printenmann thront am Saaleingang (der Arme wird am nächsten Tag zum Kaffee „geschlachtet“).
Das Turnier ist freundschaftlich, macht Spaß und wird mit einigen Gläsern Bier begossen,
die Ergebnisse werden um 18 Uhr 30 verkündigt.
Wer hat gewonnen? Die Freundschaft von Nord/Süd und die gute Laune von Ost/West!
Für die Reden der Präsidenten Elena Schulte, Daniel Evrard und Jean Lorin
(Präsident des Bridgeregionalverbandes) wird ein Podest aufgestellt. Liane, natürlich auch auf den Podest,
übersetzt: von deutsch nach deutsch und von französisch nach französisch, zumindest manchmal.
Die Champagnerkorken knallen! PROST!

Ruck-zuck sind die Tische für das Essen umgestellt, das kalte von Toque Champenoise geliefert
Büfett verlässt die Kühlschränke; alle haben Hunger und Durst, die Teller sind gefüllt, die Gläser ebenfalls...PROST!
PROST! begleitet von Gesängen bestimmt den Abend. Man trinkt? Man trinkt!
On boit? On boit! PROST!


vin d'ici

Am Sonntagmorgen (manche haben Kopfschmerzen...)
fährt der Bus um 8 Uhr 30 in Richtung der Avenue de Champagne in Épernay ab, Ziel das Champagnerhaus Mercier:
mercier
Nach Fotos vor dem Riesenfass, das durch seine enorme Größe und das dekorative Relief beeindruckt,
folgt der Besuch der Keller in einem kleinen Zug und die Champagnerprobe; die Einkäufe in der Boutique bezeugen,
dass die Marke ankam, mehrere Besucher haben eine Tüte von Mercier... selbst Paul. Auf den Rückweg kommen wir durch
Hautvillers, von wo aus man eine schöne Aussicht über die Weinberge und das Marnetal hat, genau wie in einem
Touristenfaltblatt.
Glücklicherweise haben wir strahlenden Sonnenschein und herrlich blauen Himmel.
Bei dem zweiten Wettkampf des Wochenendes ging es am Sonntag ab15 Uhr, nach einem Kaffee (und dem „zerstückelten“
Printenmann), um die Trophäe aus dem Jahre 2012: 4 Runden mit jeweils 6 Spielen im Teamturnier.
Um 19 Uhr 30 wird im Restaurant „Les 3 Brasseurs“ das Ergebnis verkündigt: die Trophäe bleibt vorläufig in Reims.
3brasseurs
Champagne pour tous, on fête la victoire, on fête la défaite, on fête la fête !
Champagner für alle, man feiert den Sieg, die Niederlage, man feiert die Feier!
Ich denke, man kann sagen, dass alle einen schönen Abend verlebt haben: das Essen ist gut,
die Gläser leeren sich und werden wieder aufgefüllt... und umgekehrt. Die Unterhaltung läuft gut,
selbst wenn man kein französisch oder deutsch spricht, man versteht sich auch so; der Abend geht viel zu schnell zu Ende. Das Lied „Auf Wiedersehen“ ist bewegend, aber es verspricht ja ein Wiedersehen.
Vielen Dank an alle

*«l’interpître»: Zusammenziehung der französischen Worte „interprète“ (Übersetzer) und „pitre“ (Hanswurst)

Traduction réalisée par Ute